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09.12.2010, 15:46 Uhr | Anton Sadykow
Bildungs- und Informationsfahrt nach Straßburg
Joachim Zeller, Mitglied des Europäischen Parlaments und ehemaliger Bezirksbürgermeister von Mitte, läd ein, die "zweite Hauptstadt Europas" und das Europäische Parlament kennenzulernen
Joachim Zeller, MdEP, mit Teilnehmern
Straßburg - Auf Einladung des Berliner Europaabgeordneten und ehemaligen Bürgermeisters von Mitte Joachim Zeller, MdEP, bekamen zahlreiche Gäste Ende November die Möglichkeit, die „zweite EU-Hauptstadt“ Straßburg kennenzulernen.

 An einem Dienstagmorgen ging es mit dem Reisebus ins badische Städtchen Kork an der deutsch-französischen Grenze. Nach einer über achtstündigen Fahrt gab es im Hotel Ochsen (einem über 200 Jahre alten Gasthof, in welchem schon Erzherzog Karl von Österreich mit seinem Offiziersstab während der Kämpfe gegen Napoleon residierte!) die Möglichkeit sich auszuruhen und danach bei Sauerbraten und Bier mit dem Europaabgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Am nächsten Morgen ging es nach einem kleinen Frühstücksbuffet auf die französische Seite des Rheins und damit zum eigentlichen Ziel unserer Reise, nach Straßburg. Zuerst lernten wir diese von deutsch-französischer Geschichte geprägte Stadt, welche nebenbei auch Verwaltungssitz der Region Elsass ist, bei einer Rundfahrt kennen. Obwohl in den Medien nicht so präsent wie der Sitz der europäischen Kommission Brüssel,  sieht sich Straßburg mit dem Parlament, dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und dem Europarat als wahre „Hauptstadt Europas“. Wir erfuhren unter anderem, dass sich hier der letzte unzerstörte Stadtkern mit typisch preußischer Architektur und sogar eine etwas kleinere Kopie des Reichstagsgebäudes befindet und sahen Störche, die auch den Winter über ihr zu Hause in Straßburg haben und nicht in den Süden fliegen. Trotz des kühlen und regnerischen Wetters ging es danach zu einem Spaziergang durch die bereits weihnachtlich geschmückte mittelalterliche Altstadt, welcher im Besuch des „Straßburger Münsters“, einer der bedeutendsten und ältesten europäischen Kathedralen aus dem 12. Jahrhundert, gipfelte.  Im „Alten Zollhaus“ (Ancienne Douane) mit Elsässer Spezialitäten gestärkt, fuhren wir am Nachmittag ins EU-Parlament. Nach einem kleinen Vortrag über seine dortige Tätigkeiten als Abgeordneter und einer darauffolgenden Diskussion ging es gleich weiter in die aktuelle Plenarsitzung. Auch wenn die meisten Sitze im Plenarsaal bei der Debatte über  eine „Neue Energiestrategie für Europa 2011-2020“ leer blieben, hatten wir die Ehre, den EU-Kommissar für Energie (und Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten a.D.)  Günther Oettinger zu sehen und seine Rede zu hören. Bevor es am Abend zurück nach Kork ging, blieben noch einige Stunden zur freien Verfügung, um Straßburg noch etwas besser zu erkunden und sich mit elsässischen Souvenirs einzudecken.

Am dritten und letzten Tag hieß es nach dem Frühstück Abschied nehmen von Kork und dem „Ochsen“. Als letzte Station unserer Reise ging es wieder nach Frankreich, genaugenommen in die Albert-Schweitzer-Begegnungsstätte in Niederbronn-les-Bains. Dabei handelt es sich um einen deutschen Soldatenfriedhof für die Toten des zweiten Weltkriegs mit angeschlossenem kleinem Museum und einer Jugendbegegnungsstätte. Nach einem beeindruckenden Vortrag und einem Rundgang über das Gelände, wurde auch dieser Besuch mit einer warmen Mahlzeit und gutem französischen Wein abgeschlossen. Danach ging es durch die verschneiten winterlichen Landschaften Deutschlands und Frankreichs zurück nach Berlin. 

AS

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